Die Welt Faerun

Auf nach Yatar!

Eine Gruppe von sechs Helden hat sich einer Karawane angeschlossen und ist auf dem Weg auf der langen Straße Richtung Tiefwasser, der "Stadt der Wunder", in der Hoffnung, dass die größte und einflussreichste Stadt der Schwertküste neue Aufgaben für sie bereit hält. Lorin wittert dort auch einen großen Markt für ihren Pelzhandel. Auf dem beschwerlichen Weg haben sich die sechs schon näher kennen und schätzen gelernt.

Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen macht die gesamte Karawane einen Zwischenstopp in Yartar, einem kleinen Dorf am Fluss Dessarin, in dem gerade die Vorbereitungen für das anstehende Herbstfest im Gange sind. Die Helden quartieren sich in der Taverne "Wohl auf Yartar" ein und kommen ins Gespräch mit einigen der Dorfbewohner.

Ein überraschender Zwischenfall unterbricht das idyllische Treiben. Aus der Kanalisation steigen Schreckensratten und ein unangenehm riechender Dretch hervor, die den Frieden des kleinen Ortes stören. Mutig nehmen sich die Helden der Bedrohung an und erledigen die ungebetenen Besucher in einem heldenhaften Kampf. Insbesondere Brigor konnte durch seinen kämpferischem Geist mit einer funkenschlagenden Frisur überzeugen, und auch Bahlrohk verfällt in einen Kampfrausch und erledigt die ungebetenen Biester mit vollem Körpereinsatz, woraufhin der Dorfplatz und Bahlrohk mit den Innereien der stinkenden Bestien übersät waren. Lorin bekam der Gestank des Dretch nicht besonders gut, weshalb sie sich beim Spannen ihres Bogens übergeben musste.

Ein kleines Andenken trug Bahlrohk nach dem Kampf stolz weiterhin um seinen Hals, bis er auf Isolde trifft, die in ihrem Laden "Fühl dich schön" die, wie sie findet, perfekte Kopfbedeckung für einen solch aufopfernden Krieger findet. So gelangt die Heldengruppe in den Besitz eines berühmten elfischen Spitzelhutes, der zumindest mancherorts als sehr kleidend empfunden wird.

Doch nicht nur die Dorfbewohner Yatars registrieren den Heldenmut der Abenteurer, sondern auch zwei Männer, die sich als Kopfgeldjäger vorstellen. Sie schlagen den sechs Helden vor, gegen eine Bezahlung von 20 Goldmünzen pro Kopf den ihnen zugeteilten Auftrag zu erledigen – das Auffinden eines schwarzen Gnoms namens Nicah. Dieser wurde angeblich zuletzt in Richtung des Kryptgartenwaldes gesichtet. Besonders viel Wert legen die Männer auf das Auffinden der Gegenstände, die der Gnom bei sich trägt. Dies lässt die Gruppe bereits stutzig werden.

Da der Karawanenführer von der Heimsuchung des kleinen Dorfes derart erschrocken ist, beschließt er kurzerhand vorzeitig mit der Karawane weiter zu ziehen. Die Helden entscheiden sich nach langen Diskussionen dafür, sich der Karawane nicht erneut anzuschließen, den Auftrag der Kopfgeldjäger anzunehmen, und noch eine Nacht in Yatar zu verweilen. Am Abend genießen sie das Dorffest und versuchen während des Genusses der köstlichen Fischpastete der Wirtin Jigga mit einigen Dorfbewohnern ins Gespräch zu kommen, um weitere Informationen über den Verbleib des schwarzen Gnoms zu erhalten. Auch Medikus Svenska wird hierbei befragt, jedoch scheint dieser mit Quiwi nicht besonders warm zu werden. Svenska ist zudem, wahrschienlich altersbedingt, ziemlich verwirrt, weshalb auch er keine neuen Erkenntnisse liefern kann. Mahri Langstrung nutzt ihr akrobatisches Können, um die Dorfbewohner mit einem gewagten dreifach-Salto vom zentral gelegenen Stadtbrunnen zu beeindrucken, in der Hoffnung, diese würden ihr im Anschluss mehr Aufmerksamkeit widmen. Dies gelingt ihr außerordentlich gut, jedoch sind die nachfolgenden Gespräche mit den Dorfbewohnern meist langweilig und haben rein gar nichts mit dem Verschwinden des flüchtigen Gnoms zu tun. Aber den Sprung vom Brunnen vergessen sie bestimmt nicht so schnell. Die Helden entscheiden sich dafür eine "Lieva" vom einfallsreichen Namensgeber Händler Lieva zu erstehen, eine kleine verspeisbare Kugel, deren Wirkung unvorhersehbar ist. Boroborinoe übernimmt den mutigen Part, die Kugel in das Getränk des größeren der zwei Kopfgeldjäger zu schmuggeln. Nach kurzer Wartezeit beginnt dieser sich wie eine feine Lady zu benehmen, schlägt die Beine übereinander, redet in einem hochgestochenen Ton, und bekundet "ihr" ausgeprägtes Interesse an Boroborinoe. Da aber "der Dame" keine neuen Informationen zu dem erteilten Auftrag zu entlocken sind, entscheiden sich die Helden dafür, sich erst einmal eine Nacht im Wirtshaus zu erholen, um am nächsten Tag, mit Spitzelhut und frisch erholt, in Richtung Kryptgartenwald aufzubrechen.

Die grobe Richtung kann die Heldengruppe nun erahnen, da sie eine handgemalte Karte der näheren Umgebung vom Händler Gwosch erstehen konnten…

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Ynez

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